Professionelle Zahnreinigung – saubere Zähne lächeln schöner

Ein ästhetisches Erscheinungsbild wird maßgeblich vom Zustand der Zähne beeinflusst. Die meisten Menschen rücken daher unschönem Zahnbelag (Plaque) mit Zahnbürste und Zahnpasta zu Leibe und putzen ihre Zähne zweimal täglich. Dabei können jedoch hartnäckige Flecken und krankmachende Keime meistens nicht vollständig entfernt werden, da selbst eine elektrische Zahnbürste nicht jeden Winkel der Backenzähne erreicht. Bei hartem Zahnbelag (Zahnstein) ist ohnehin die beste Zahnbürste machtlos; hier hilft nur der regelmäßige Einsatz geeigneter zahnärztlicher Instrumente. Unser speziell geschultes Fachpersonal beseitigt weiche und harte Zahnbeläge von allen Zahn- und Wurzeloberflächen – das schützt Ihr Gebiss vor Karies und Parodontitis und hellt durch die Entfernung von Verfärbungen gleichzeitig die Zähne auf.

Welches Ziel hat die professionelle Zahnreinigung (PZR)?

Auf Zahnbelägen siedeln sich schnell Bakterien an, die auf der rauen Oberfläche festhaften und sich dort weiter vermehren. Bleiben diese Zahnbeläge längere Zeit auf den Zahnoberflächen, können durch die Keime sowohl Karies als auch Parodontitis entstehen. Als Folge dieser Zahnbetterkrankung gehen das Zahnfleisch und der Kieferknochen zurück und die Zähne lockern sich, bis sie schließlich ausfallen. Gelangen diese Bakterien über das entzündete Zahnfleisch in die Blutbahn, wird sogar die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigt. Besonders gefährdet für Parodontitis sind Diabetiker, Raucher, Schwangere und Personen mit Autoimmunerkrankungen.
Das Ziel einer professionellen Zahnreinigung ist ein gesunder Mundraum ohne Karies, Parodontitis und Mundgeruch. Damit fördern Sie Ihre gesamte Gesundheit und damit Ihr tägliches Wohlbefinden.

Für wen ist die Profi-Pflege geeignet?

Laut Experten werden selbst bei bester Pflege mit der normalen Zahnbürste nur 60 Prozent der Zahnflächen erreicht. Die Profi-Reinigung zur Vorbeugung von Zahnproblemen bewährt sich demnach schon dann, wenn keine gravierenden Risikofaktoren vorhanden sind.
Wenn Sie folgende Risikofaktoren bei sich feststellen, sollten Sie eine PZR vornehmen lassen:

Hohes Risiko für Karies und Parodontitis: Wer gerne nascht, die Zahnputztechnik schlecht beherrscht oder den Zahnschmelz schädigende Medikamente einnimmt, profitiert von einer PZR. Ebenso sollten Diabetiker und Raucher ihren Mundraum regelmäßig von Fachleuten behandeln lassen, da aufgrund einer mangelhaften Durchblutung der Mundschleimhaut erste Warnsignale wie Zahnfleischbluten oder Schmerzen bei einer Parodontitis fehlen.
Empfindliches Zahnfleisch: In der Schwangerschaft wird das Zahnfleisch wegen der hormonellen Umstellung stärker durchblutet. Auch Kinder sowie Patienten während und nach einer Bestrahlungs- oder Chemotherapie haben oft sehr empfindliches Zahnfleisch, das sich schneller entzündet und dann bluten kann.
Zahnfehlstellungen: Durch einen Engstand der Zähne, Kieferfehlstellungen oder eine falsche Verzahnung bilden sich schlecht zugängliche Schmutznischen. Eine Zahnstellungsanomalie (Fehlbiss) stellt damit einen idealen Nährboden für Bakterien dar.
Zahnersatz und Zahnspangen: Zahnoberflächen und Zahnzwischenräume sind beim Tragen einer Zahnspange nur eingeschränkt erreichbar, hier ist das Putzen schwierig. An Kronenrändern, unter Brücken und Prothesen oder auf Implantaten siedeln sich Keime genauso an wie auf natürlichen Zähnen. Bleibt ein Belag auf festem oder herausnehmbarem Zahnersatz, können die darin befindlichen Bakterien die restlichen gesunden Zähne und das Zahnfleisch gefährden.

Was passiert bei der professionellen Zahnreinigung?

Bei einer PZR werden sämtliche harten und weichen Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen sowie in den Zahnfleischtaschen abgetragen. Je nach individuellem Befund kommen verschiedene Maßnahmen zum Einsatz. Eine professionelle Zahnreinigung läuft in den meisten Fällen folgendermaßen ab:

  • Beratung: Die Dentalhygienikerin erklärt das Vorgehen und informiert über mögliche Risiken einer Behandlung.

  • Färbetest: Auf Wunsch können die Zähne vor und nach der Behandlung mit einem Belagindikator eingefärbt werden, um vorhandenen Zahnbelag sichtbar zu machen.

  • Speicheltest: Die Speichelprobe sagt einerseits aus, wie hoch die Anzahl der kariesauslösenden Bakterien ist sowie andererseits, wie die Fähigkeit des Speichels ist, von den Bakterien hergestellte Säuren zu neutralisieren.

  • Entfernung des Zahnbelags: Mit Scalern und Küretten, Handinstrumenten, Zahnzwischenraumbürstchen und Zahnseide werden die Zahnbeläge von den Zahnoberflächen und den Zahnzwischenräumen entfernt. Beim Airflow-Cleaning (Pulverstrahlgerät) werden sowohl Plaque und Zahnstein als auch Flecken von Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin gelöst. Das mittels Druckluft erzeugte Pulver-Wasser-Gemisch reinigt Zahnoberflächen, Zahnzwischenräume sowie Zahnfleischtaschen. Der Ultraschallreiniger arbeitet mit Schallwellen, die selbst harten Zahnstein schnell, schonend und schmerzfrei bis unter den Zahnfleischrand abtransportieren.

  • Politur der Zahnoberflächen: Da die Reinigungsmaßnahmen die Zähne etwas aufrauen, werden anschließend die Zahnoberflächen schön glatt poliert, denn auf einer glatten Oberfläche haften Bakterien schlecht an.

  • Fluoridierung: Fluoride härten den Zahnschmelz und machen ihn widerstandsfähig gegen Säuren aus der Nahrung. Fluoridlack ist dadurch ein Langzeitschutz gegen Karies, der auch zur Behandlung empfindlicher Zahnhälse unverzichtbar ist.

  • Tipps zur Mundhygiene: Informationen vom Profi helfen dabei, die gründliche Zahnpflege zu Hause fortzusetzen, um das Ergebnis der PZR lange zu erhalten. Dabei wird auch die richtige Handhabung von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen zur Reinigung der Zahnzwischenräume erklärt.

  • Untersuchung: Zähne und Zahnfleisch werden von einem Zahnarzt eingehend untersucht, um Schäden frühzeitig zu erkennen und eventuell nötige Behandlungen zu besprechen.

Wie häufig wird die professionelle Zahnreinigung durchgeführt?

Unsere Dentalhygienikerinnen besitzen die notwendige Qualifizierung und behandeln Zähne und Zahnfleisch so, wie es zu Ihrer persönlichen Gebisssituation passt. Sind keine zusätzlichen Risikofaktoren vorhanden, reicht in der Regel ein Abstand von sechs Monaten aus, um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten. Wurde implantatgetragener Zahnersatz eingegliedert oder liegt vielleicht eine Wurzelhalskaries vor, kann ein Behandlungsintervall von zwei oder drei Monaten sinnvoll sein.

Fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach, in welcher Höhe diese sich an den Kosten beteiligt.

Um Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch optimal zu schützen, legen wir den für Sie richtigen Zeitabstand gemeinsam fest. Sie können nicht in unsere Praxis kommen? Kein Problem, wir beraten Sie auch gerne bei Ihnen zu Hause. Vereinbaren Sie dafür ganz einfach online oder telefonisch einen Termin unter praxis@remove-this.die-zahn-profis.de oder 0931-97390 – für strahlend gesunde Zähne!