Zahnfarbene Füllungen – ästhetisch brillant und hochkomfortabel

Zahnfarbene_Füllung_Zahnarzt_Veitshöchhei

Ein ebenmäßiges Gebiss ohne sichtbare Defekte unterstreicht ein gepflegtes Erscheinungsbild und trägt ganz entscheidend zum persönlichen Wohlbefinden bei. Aus diesem Grund verwenden wir in unserer Praxis moderne Kunststofffüllungen, die mithilfe einer speziellen Klebetechnik in die präparierte Zahnhöhle eingebracht werden. Die innovativen Kunststoffe sind eine gefragte Alternative zu Amalgam, denn sie sind frei von giftigem Quecksilber und bieten zudem eine perfekte Optik sowie fast die gleiche Belastbarkeit wie der natürliche Zahnschmelz. Ob an Schneidezähnen oder Seitenzähnen, bei Karies, nach einem Unfall oder zur Formkorrektur – unsere hochwertigen Komposit-Füllstoffe können farblich und morphologisch an jeden kleineren Defekt angepasst werden und schonen dabei die Zahnsubstanz.

Eigenschaften von Komposit-Materialien

Die umgangssprachliche Bezeichnung "Kunststofffüllung" ist etwas irreführend. Die Basis für das plastische Füllungsmaterial ist zwar Kunststoff, Komposite bestehen allerdings zu 60-70 Prozent aus Keramik-, Quarz- und Glasteilchen. Während die ersten Kunststofffüllungen nur für kleinere Schäden der wenig kaudruckbelasteten Frontzähne und der vorderen Seitenzähne geeignet waren, werden heutige Komposite dank eines erhöhten Füllkörperanteils seit Jahren auch erfolgreich im Seitenzahnbereich eingesetzt. Nanofüllstoffe sorgen für eine hohe Formstabilität, gute Belastbarkeit sowie hervorragende Bioverträglichkeit jeder Füllung. Das Füllmaterial wird mit speziellem Blaulicht ausgehärtet. Bei diesem Vorgang der Polymerisation besteht jedoch die Gefahr einer Schrumpfung und damit einer Randspaltbildung zwischen Zahn und Füllung. Durch die Verwendung von hochwertigen Kompositen mit hohem Füllkörperanteil sowie das Einbringen in Mehrschichttechnik wirken wir diesem Prozess entgegen.

 

Ablauf einer Füllungstherapie mit lichthärtendem Komposit

Nach der mechanischen und chemischen Vorbehandlung erfolgt die sichere Verankerung der Füllung im Zahnbein – die Schmelz- Dentin- adhäsive Befestigung der Füllung durch vorwiegend mikromechanische Haftung. Im Gegensatz zu einer konventionellen Zahnfüllung handelt es sich hierbei um eine chemische Reaktion und nicht um eine mechanische Retention.

  1. Anästhesie: Nach einer lokalen Betäubung verspürt der Patient keine Schmerzen.
  2. Präparieren: Der Zahn wird durch Bohren von der Karies befreit und durch Beschleifen für die Aufnahme einer Füllung entsprechend geformt und vorbereitet.
  3. Kofferdam: Bei Bedarf wird der  Teil des Mundes, in dem behandelt wird durch ein elastisches Spanngummi, das um den Zahn gelegt und rundum mit einer Metallklammer fixiert wird, abgedichtet. Die schützende Kofferdamtechnik gewährleistet eine speichelfreie Versorgung bis unter den Zahnfleischrand und ist die Voraussetzung zur fachgerechten Verarbeitung des feuchtigkeitsempfindlichen Komposits.
  4. Matrize: Eine um den Zahn gelegte Ausformungshilfe verhindert das Hineinpressen des zunächst noch flüssigen Komposits in den Zwischenzahnbereich und unter den Zahnfleischrand. Dies gewährleistet einen nahtlosen Übergang vom natürlichen Zahn zur Füllung- für eine perfekte Reinigungsfähigkeit.
  5. Schutz des Zahnnervs: Bei sehr tiefen Füllungen oder, wenn der Nerv durch die vollständige Kariesentfernung geringfügig eröffnet wurde, kann im Einzelfall eine punktuell aufgetragene Unterfüllung den Zahnnerv schützen. Dadurch kann unter Umständen eine Wurzelkanalbehandlung vermieden werden.
  6. Anätzen der Zahnoberflächen: Die an die Füllung angrenzende Zahnsubstanz wird mit Phosphorsäure leicht aufgeraut, damit die spätere Füllung besser haften kann.
  7. Verteilung von Grundierung und Haftmittel: Dünnflüssige Haftvermittler dringen in die feinen Strukturen des Zahnbeins ein und sorgen nach der Aushärtung für eine stabile Verbindung zwischen Komposit und Zahn.
  8. Komposit: Dünn fließendes, sowie formbares Komposit wird je nach Tiefe der Füllung in mehreren Schichten aufgetragen, die einzeln unter dem UV-Licht einer Polymerisationslampe ausgehärtet werden.
  9. Politur: Nach dem Abnehmen der Matrize wird das überschüssige Füllungsmaterial entfernt und die Kompositfüllung glatt poliert.

  

Vor- und Nachteile der Komposite

Komposite sind in verschiedenen Farbnuancen und mit einer gewissen Transparenz erhältlich. Sie erlauben daher in Verbindung mit der Mehrschichttechnik ein nahezu unsichtbares Behandlungsergebnis, sodass die Farbe der Füllung meist nicht vom natürlichen Zahn zu unterscheiden ist. Die Hightech-Verbundwerkstoffe verursachen keine Temperaturempfindlichkeit und sind mittlerweile in Haltbarkeit und Kaubelastung mit Zahnfüllungen aus Amalgam vergleichbar. Zur Verankerung einer Kompositfüllung muss nur wenig gesunde Zahnsubstanz abgeschliffen werden. Aufgrund der guten Haftung von Komposit an der Zahnhartsubstanz können Zähne stabilisiert und Zahnhöcker wieder aufgebaut werden. Kompositrestaurationen eignen sich sowohl für Schneidezähne als auch für vordere und hintere Seitenzähne. Der zeitliche Aufwand ist im Vergleich zu herkömmlichen Amalgamfüllungen wegen der komplexen Verarbeitungstechnik allerdings deutlich größer. Besonders bei großen Kompositfüllungen muss auf eine korrekte Verarbeitung geachtet werden, damit es nicht zu Spannungen oder offenen Füllungsrändern kommt.

 

Moderne und hochwertige Zahnmedizin in angenehmer Umgebung

Ein passendes Komposit steht praktisch in jeder Zahnfarbe zur Verfügung und garantiert eine perfekte ästhetische Anpassung an Ihre natürlichen Zähne. Vor allem im sichtbaren Mundbereich sind Füllungen aus Komposit heute die Therapie die Wahl. Gerade wenn Sie Ihre alten Amalgamfüllungen austauschen wollen, sind Kompositfüllungen in vielen Fällen eine verträgliche und schöne Variante. Sprechen Sie uns doch einfach an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie vor der Behandlung ausführlich und kompetent.